Wie man eine Handyortung nutzt, was man dafür braucht und wie man sich absichert

Artikel vom: 4. Mai 2012 - Geschrieben von Albert Kannt

Der Ursprung der Handyortung

Im Laufe der Enticklung der Verbrechensaufklärung haben sich die Forscher gedacht, dass man auch das Handysignal nutzen könnte um vermisste oder kriminelle Personen ausfindig zu machen. Mithilfe sorgfältiger mathematischer Berechnungen konnten die Forscher erste Erfolge verzeichnen indem die Stärke des Handysignals zu verschiedenen Funkmasten analysiert wurde. Es wurde jeweils der Mittelwert genommen und so konnte ein präzisierter Aufenthaltsort festgemacht werden. Wie die Zeit verging, gab es Fortschritte bei den Verfahren und die Handyortung wurde immer präziser. Heute wird ein Handy am besten mittels GPS geortet. Diese Methode ist schnell und unglaublich genau. So kann ein Handy mit einer Genauigkeit von 5 Metern global lokalisiert werden.

Der Unterschied zwischen der Handyortung per GSM und GPS

Wenn man die Handyortung per GSM und GPS vergleicht, zieht die Ortung per GSM immer den Kürzeren. Weitaus präziser ist die Ortung per GPS, da zur Handyortung Satelliten verwendet werden, die auch beim Navigieren zum Einsatz kommen. Außerdem verfügt mittlerweile fast jedes Handy über einen GPS Empfänger. Mit den dazugehörigen Apps sind die Einsatzmöglichkeiten erweiterbar und stoßen fast auf keinerlei Grenzen. Die Ortung per GSM Signal funktioniert in Ballungsgebieten und Großstädten, wo viele Funkmasten positioniert sind, sehr gut. Wenn man allerdings in ländliche Gebiete fährt, wo die Funkmasten manchmal bis zu zwei Kilometer voneinander entfernt sind, hat man schlechte Karten. Dort wird die Handyortung zwar durchgeführt, doch der Ort wird in Form eines Kreises angezeigt, der einen Durchmesser von zwei Kilometern hat. Diese Methode wird noch immer eingesetzt, doch wird die Handyortung per GPS wohl dieselbe bald verdrängen.

Das braucht man um eine Handyortung durchzuführen

Es wird, wenn man die Handyortung über das GSM Signal durchführen möchte, lediglich ein übliches Handy ohne viele Sonderfunktionen benötigt. Wenn man mehrere Funktionen braucht und die Handyortung genauer von Statten gehen soll, dann sollte das Handy oder das Smartphone über einen GPS Empfänger sowie ein Apple oder Android Betriebssystem verfügen. Solch ein Smartphone muss nicht zwangsläufig teuer sein. Einfache Modelle mit GPS Empfänger gibt es insbesondere mit Android Betriebssystem schon unter 100 EUR. Auf diese Weise kann jeder in den Genuss einer Handyortung kommen ohne dafür ein Vermögen hinblättern zu müssen.

Die Sicherheit sollte an erster Stelle kommen

Wenn man beabsichtigt sich selbst orten zu lassen oder ein GPS Handy hat, sollte man alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen unternehmen, weil diese Systeme natürlich auch Schwachstellen haben. Zuallererst sollte immer die aktuelle Betriebssystemsoftware installiert werden. Am besten man stellt die Updates automatisch ein, damit man diese nicht verpasst. Darüber hinaus sollte man Software nur von offiziellen Seiten beziehen, da Fremdsoftware und Software aus dubiosen Quellen Schädlinge enthalten könnte, durch die es zur Mobilspionage kommen kann. Natürlich spielt es aber auch eine Rolle, mit welchen Personen man die Positionsdaten teilt. In sozialen Netzwerken sollten die Sicherheitseinstellungen für die Handyortung genaustens vorgenommen werden, damit die empfindlichen Daten nicht in die falschen Hände geraten. Sollten alle Vorkehrungen getroffen sein, dürfte das Risiko von Mobilspionage auf ein Minimum begrenzt sein.

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